Der Podcast für (frischgebackene) Leaderinnen
00:00:16: Herzlich willkommen zu dieser Podcastfolge.
00:00:18: Ich bin Karin Weigel und ich begleite Führungskräfte dabei, dass der Laden läuft.
00:00:23: Ja und die Begleitung von frisch gebackenen Führungsfrauen liegt mir dabei ganz besonders am Herzen und diesen Frauen ist dieser Podcast auch vorrangig gewidmet.
00:00:32: In der heutigen Folge geht es um die Gesundheit von uns Frauen und dem speziellen um die Wechseljahre.
00:00:37: Das ist zumindest in meiner Bubble ein in letzter Zeit wirklich viel diskutiertes Thema.
00:00:43: Ja und es betrifft ja nicht nur Frauen um die fünfzig, wie immer noch viele glauben, sondern es beginnt schon deutlich früher, dass sich der Hormonwechsel langsam, aber stetig verzieht.
00:00:53: Ja und dazu habe ich heute Carmen Kreppatz zu Gast.
00:00:56: Carmen ist Funktional Health Coach und Expertin für die Wechseljahre.
00:01:00: Sie ist Mutter, zweier Teenager und lebt mit Mann und Kindern und zwei Katzen im westlichen Wienerwald.
00:01:06: Und wenn Carmen nicht gerade Vorträge hält oder Klientinnen dabei unterstützt, sich in ihrem Körper wieder so richtig wohlzufühlen, sinkt sie in einem Chor und ist auch sehr gern in der Natur.
00:01:17: Sie liebt das Wandern und ist im Winter auf den Schiebpisten, aber auch abseits beim Tourengehen zu finden.
00:01:23: Wir werden heute darüber sprechen, warum wir Frauen die Wechseljahre nicht einfach aushalten müssen, wie dein Lebensstil beeinflusst, wie du durch die Wechseljahre
00:01:33: kommst
00:01:33: und was du ganz gezielt tun kannst, wenn du merkst, dass du dich nicht mehr so richtig wohl in deinem Körper fühlst.
00:01:40: Ja, und natürlich gibt es auch wieder drei Tipps für dich, Herr Schliederin,
00:01:43: auch
00:01:44: wenn du dich
00:01:44: noch nicht
00:01:45: zur Altersgruppe der Wechseljahre zählst.
00:01:48: Den Link zu Carmen's Webseite findest du in den Schonots.
00:01:51: Ja, und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Zuhören.
00:02:03: Ja, herzlich willkommen, liebe Carmen.
00:02:05: Ich freue mich, dass du heute hier bei mir zu Gast bist und dass wir uns über ein aktuelles... Thema unterhalten, aktuell deshalb, weil ich habe zumindest das Gefühl in meiner Bubble, ist da gerade ganz viel Gesprächsthema darüber, nämlich die Wechseljahre.
00:02:23: Und jetzt mag das vielleicht so klingen oder für die eine oder andere Hörerin so klingen, ah, okay, betrifft mich noch nicht, bin ich noch zu jung.
00:02:32: Nein, ich glaube, das ist nicht ganz so, weil die fangen nämlich früher an, als wir Frauen in der Regel glauben.
00:02:39: Dazu kommen wir aber dann später noch.
00:02:42: Und deswegen ist es, glaube ich, ein Thema, das für alle relevant ist, die zuhören.
00:02:48: Vielleicht auch für die Männer mal ein bisschen mehr Verständnis zu bekommen, wie es uns Frauen da gerade geht.
00:02:54: Männer haben ja auch so was wie einen Wechsel.
00:02:57: Aber da wird weniger darüber gesprochen.
00:02:59: Heute haben wir mal das Thema Frauen.
00:03:01: Und ja, freue mich, dass du da bist.
00:03:04: Das war ein langes Intro.
00:03:07: Hallo und danke für die Einladung.
00:03:09: Freue mich sehr.
00:03:11: Die erste Frage, die ich allen meinen Gästen stelle, ist, was wolltest du denn als Kind oder als junge Frau, junges Mädchen werden und wo ist so der rote Faden zu dem, was du heute machst?
00:03:22: Super Frage und ich habe es natürlich in deinen Podcast-Folgen schon immer gehört und natürlich darüber nachgedacht.
00:03:27: Und tatsächlich waren das zwar ganz unterschiedliche Richtungen bei mir, so im Volksschulalter und eben so unter Stufe und so war es eher so in dieser künstlerischen Richtung, da wollte ich immer Schauspielerin oder Sängerin werden.
00:03:41: Oder wenn das nicht klappt, Fernsehsprecherin.
00:03:44: Wir haben immer diese Frauen fasziniert, die das Programm vorgelesen haben.
00:03:48: Gibt es schon jetzt nicht mehr?
00:03:52: Also gut, dass ich das nicht gewählt habe.
00:03:55: Und bis zweite war tatsächlich dann wie schon älter war Medizin, also Ärztin.
00:04:00: Ich habe mir vorgestellt, ich habe so ein Praxis am Land, ich bin mal im Land gewohnt und da habe ich dann nochmal meine eigene Praxis, das habe ich jetzt so aus den Serien gekannt und habe mir vorgestellt, ich werde mal Ärztin.
00:04:13: Genau, und was hat das mit dem, was ich jetzt durchzutun?
00:04:17: Zum einen stehe ich gerne auf der Bühne eigentlich.
00:04:20: Also ich halte gerne Vorträge und Keynoten zu Themen, für die ich brenne und das sind meistens Frauen-Gesundheitsthemen.
00:04:29: Ich bin ja auch in Unternehmen unterwegs im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge bzw.
00:04:33: als Keynotespeakerin bei Frauennetzwerken zum Beispiel.
00:04:37: Und das zweite ist natürlich, dass ich mich um die Gesundheit kümmere.
00:04:43: Mein Hauptjob ist dieses Functional Health Coaching, wo ich eben mit Frauen zwischen vierzig und sechzig arbeite.
00:04:51: Daran, dass sie sich in der zweiten Zyklushälfte auch wohlfühlen, dass sie gesund bleiben, dass sie vital und fit bleiben.
00:04:58: Und genau so habe ich diese zwei Vorstellungen von meiner Kindheit eigentlich miteinander verbunden.
00:05:06: Und ich bereist zwar noch ein bisschen, dass ich nicht Medizin studiert habe.
00:05:09: Das hat mich damals irgendwie so abgeschreckt, dass das so ein langes Studium ist und dass man das so lange braucht, bis man dann endlich eine eigene Praxis hat.
00:05:17: Jetzt im Nachhinein denke ich mal, ja, in dem Alter ist an die Zeit einfach so lange vorgekommen, was man jetzt im Nachhinein weiß, das wäre eigentlich ganz leicht möglich gewesen.
00:05:26: Aber ja, das ist ja schön, was ich jetzt mache.
00:05:29: Ja, und das ist sehr, sehr ähnlich.
00:05:32: Jetzt ist ja das Gesundheitsthema ein sehr großes Thema.
00:05:35: Was hatte ich jetzt ganz konkret zum Thema Wechseljahre gebracht?
00:05:40: Zum einen natürlich, dass ich selbst mittendrin bin.
00:05:43: Ich bin jetzt fünfzig und ich bin so richtig mittendrin.
00:05:47: Und ich habe immer glaubt, also bis vor zehn Jahren habe ich das noch glaubt, dass die Wechseljahre erst anfangen, wenn die Menstruationsblutung für immer ausbleibt.
00:05:56: Da habe ich immer glaubt, okay, da ist man dann in die Wechseljahre.
00:06:02: Und ich bin jetzt fünfzig und ich kriege noch immer meine richtige Blutung.
00:06:05: Aber ich habe vor fünf Jahren, da hat sich was getan in meinem Körper.
00:06:09: Also ich habe da eine Phase gehabt, da habe ich einfach wochenlang nicht geschlafen oder fast nichts geschlafen.
00:06:16: Das hat mich extrem so müde, das habe ich so noch nicht gekannt in der Orgenform.
00:06:20: Ich habe es immer gekannt vor der Regel, ein paar Tage, aber nicht so wochenweise.
00:06:26: Es sind dann so Angstzustände, depressive Zustände dazu gekommen.
00:06:29: Und das war dann der Zeitpunkt, wo ich mir dachte, okay, kann das vielleicht hormonell sein?
00:06:34: Und weil ich vorher schon ein bisschen mit PMS beschäftigt habe, das war dann der Zeitpunkt, wo ich mich wirklich intensiv mit den Wechselern beschäftigt habe und darauf gekommen bin, okay, die fangen ja schon drei bis zehn Jahre eigentlich vor dem Ausbleiben der Regelblutung an.
00:06:48: Und das Zweite war, ich habe zu dem Zeitpunkt noch als Angestellte gearbeitet als Ernährungsberaterin in einem Abnehmzentrum.
00:06:56: Und da war wirklich der Großteil der Kundinnen Zwischen vierzig und sechzig.
00:07:01: Das ist ein Kuma, weil sie plötzlich einen Bauchzurum haben.
00:07:04: Weil sie verzweifelt waren, weil ihre herkömmlichen Dietsmaßnahmen einfach nicht mehr griffen haben.
00:07:11: Und gleichzeitig durch die Gespräche herausgekommen ist, wie gestresst diese Frauen sind mit diesem Thema.
00:07:17: Eben wie schlecht sie schlafen, was die anderen Beschwerden haben.
00:07:20: Und da habe ich dann eben den Entschluss gefasst, mich selbstständig zu machen und mich dem Thema zu widmen.
00:07:26: Ich komme ja und wahrscheinlich du auch aus einer Generation in der hieß es, da musst du halt einfach durch.
00:07:33: Also da wird nicht für Aufhebens gemacht, hat jede Frau und irgendwann noch mal, manche ein bisschen früher, manche ein bisschen später und da muss man einfach durch.
00:07:41: Wie siehst du das?
00:07:42: Ist es so oder machen wir heutzutage ein bisschen zu viel Tamtam um das Thema Wechseljahre?
00:07:50: Also zur zweiten Frage, na man macht nicht zu viel Tamtam, ich glaube es ist... machen es die Ort und Weise, wie es halt auch wahrscheinlich transportiert wird oder kommuniziert wird.
00:08:01: Und natürlich müssen wir da alle durch, weil wir haben ja alle diese Lebensphase.
00:08:05: Also jede Frau kommt in eine Lebensphase.
00:08:07: Aber ich rede mir gerne eher so von durch dürfen, weil ich ganz viele positive Aspekte an dieser Lebensphase sehe und selbst erlebe.
00:08:19: Dieses Durchmüssen im Sinne von Symptome oder Beschwerden aushalten müssen, da bin ich gar nicht dafür, so wie es unsere Mütter und Großmütter wahrscheinlich noch gemacht haben.
00:08:28: Nämlich so durchdrucken und naja, das haben halt alle, sondern man kann das dagegen tun.
00:08:33: Und ich bin der Meinung oder ich beobachte das meistens Frauen, die eben keine Beschwerden haben, die da eben gut durchgehen.
00:08:41: Damit sowas kommt man und sagt, es wird zu viel der Abtag gemacht, es wird zu viel geredet.
00:08:45: Man weiß nämlich, dass ein Drittler aller Frauen in den Wechseljahren, haben keine Symptome.
00:08:50: Also die gehen wirklich da durch, wir haben einen Spaziergang.
00:08:53: Was macht ihr anders als die
00:08:55: anderen?
00:08:55: Denneidenswert.
00:08:56: Man weiß es nicht.
00:08:57: Also man weiß das genau, an was es genau liegt.
00:09:01: Vielleicht auch Genetik, also oft ist die Geschichte ein bisschen ähnlich wie der der Mutter.
00:09:06: weiß man und natürlich Lebensstilfaktoren, wenn ein Roller spielen.
00:09:09: Aber selbst die besten Lebensstilfaktoren helfen oft trotzdem nichts, dass man Beschwerden kriegt.
00:09:16: Also man weiß einfach, was der Tisch ist, ein Drittel, die merken sie erst, wenn die Regel ausbleibt.
00:09:22: Super, also toll.
00:09:24: Und ich hab dir erfahren gemacht, dass das meistens die sind, die dann sagen, da wird viel Theater drüber
00:09:28: gemacht.
00:09:29: Ja, ich weiß es selber nicht erleben.
00:09:30: Genau.
00:09:31: Und ein Drittel aller Frauen hat heute moderate Symptome.
00:09:34: die man sehr gut mit Lebensstiländerungen, mit Ernährung, mit Nahrungsergänzung, vielleicht auch Bewegungs- und Stressmanagement-Maßnahmen gut einfach in den Griff bekommt.
00:09:45: Und ein Drittel aller Frauen war es mal die Leiden massiv.
00:09:49: Und bei denen sind die Beschwerden so massiv, dass sie die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen.
00:09:56: Und auf die muss man hinschauen.
00:09:57: Die darf man nicht ignorieren.
00:09:59: Und deswegen ist es wichtig, das sichtbar zu machen und darüber zu reden.
00:10:02: Du hast ein Klebensstil, also Lebenswandel, wenn man sich jetzt der Frauen in anderen Regionen der Erde anschaut, dort wo die Menschen noch stärker in Verbindung mit der Natur leben und im Einklang mit der Natur leben.
00:10:15: Dort gibt es offensichtlich solche Phasen oder werden weniger massiv erlebt wie bei uns.
00:10:22: Also anscheinend hat es auch wirklich mit diesem Lebenswandel zu tun.
00:10:28: Was kann man denn jetzt machen, wenn wir jetzt hier in unserem westlichen Lebensstil und ja immer weiter von der Natur entfernen, immer mehr auch künstliche Nahrung zu uns nehmen, also Processed Food, so Stichwort.
00:10:44: Was können wir denn jetzt machen, damit wir doch wieder besser in unsere Mitte kommen, sage ich jetzt einmal.
00:10:52: Ja, ich glaube einfach, dass diese ganze Digitalisierung, vor allem diese Komplettübereitzung unseres Nervensystems eine extrem große Rolle in dem ganzen Spiel, aber natürlich auch Faktoren wie Ernährung und Bewegung.
00:11:06: Und das sind auch die Säulen, wo ich immer ansetze.
00:11:08: Das erste ist einmal zu schauen, wie ernähre ich mich und da geht es jetzt gar nicht unbedingt darum.
00:11:15: was ich alles esse, sondern auch wie ich esse, dass ich überhaupt zum Beispiel mal dreimal am Tag esse.
00:11:20: Ich esse.
00:11:21: so viele Frauen, die nur einmal am Tag was gescheites essen und sich sonst so durch den Tag snacken, mit Süßigkeiten oft.
00:11:28: Und am Abend dann vielleicht ein lauter Heishunger wirklich nur mehr im Plätzchen essen, auf gut Deutsch.
00:11:36: Also es ist die Ernährung zum einen, dass man sich da wieder natürlich Zurückbesinn auf die natürliche Lebensmittel, eben nicht nur fast foodfertig Produkte, sondern sie da ein bisschen wirklich auch wichtig genug nimmt, um sich damit befasst zu befassen und auch heurwegs gesund ist, ist auch nicht, dass jeder nur mehr... nur mehr Gemüse essen soll.
00:11:57: Aber es ist so ein Mittelmaß, wäre schon noch mal gut.
00:12:01: Wir alle
00:12:02: gleich, würde ich das so sagen, also auch was man dann essen soll, oder gibt es da verschiedene Typen, also Stoffwechseltypen, ist ja etwas, was ich jetzt kenne, auch aus der Beschäftigung mit dem Thema Ernährung.
00:12:16: Wie kann man das jetzt angehen?
00:12:17: Weil man sagt, okay, wird wahrscheinlich eins der ersten Dinge sein, wo du die Aufmerksamkeit der Frauen hinlängst, nämlich auch.
00:12:27: Genau, eins der ersten Themen, muss ich sagen.
00:12:29: Weil ich betone immer gleich am Anfang, dass es ohne Bewegung nicht geil wird.
00:12:34: Langfristiges Wohlbefrieden, langfristige Gesundheit geht einfach nicht ohne Bewegung.
00:12:40: Und
00:12:40: bei der Ernährung sind es einfach die Basics, dass ich einmal wirklich regelmäßig esse, dass ich alle Nährstoffe einbinde.
00:12:50: und zum Beispiel eben nicht die Kohlenhydrate streiche und so Geschichten, sondern dass ich eben die Kohlenhydrate auch so einbinde, dass es Sinn macht, dass ich genug Ballaststoffe zu mir nehme und einen großen Anteil pflanzlich mache, dass ich eben viel Gemüse Salat einbaue und dann auf die Proteinquelle aber trotzdem nicht vergesse.
00:13:08: Weil das machen dann auch viele Frauen, der Proteinbedarf steigt im Alter, also das haben wir natürlich gleich mit den Männern und die Frauen fangen aber auch aus lauter Diätverhalten dann plötzlich keine Milchprodukte mehr zu essen, keine Eier, kein Fleischfisch oder eben auch zum Beispiel Dinge wie Hülsenfrüchte zu meiden, wo es ein schönes, gutes, pflanzliches Protein wäre.
00:13:31: Was hättest du denn so von diesen Kalorien, also von diesen fettreduzierten Yukurt-Topfen, was es da alles gibt, ja, von diesen ganzen fettreduzierten Produkten?
00:13:40: Ist das gescheit, so was zu essen?
00:13:43: Nein, finde ich nicht.
00:13:44: Weil ein Joghurt hat jetzt eh nicht so viel Fett.
00:13:46: Also ein Fett beim Joghurt einzuschauen oder beim Topfen finde ich irgendwie ein bisschen unnötig.
00:13:52: Also das Fett sollte man woanders einsparen.
00:13:54: Wo wir es einsparen?
00:13:55: Wenn ich bewusst und wusst war, zum Beispiel Hardkäse, stark verarbeitete Produkte, dort kann man sparen, aber doch nicht bei normalen Milchprodukten.
00:14:05: Da würde ich eher schauen, dass ich... dass sie eben naturgelassenes Joghurt, also halt Naturjoghurt statt Fruchtjoghurt zum Beispiel, dass man beim Zucker da ein bisschen aufpasst und bei den Süßstoffen, dass man da dem ein bisschen wegkommt.
00:14:17: Das Fendt ist oft gar nicht so das Problem.
00:14:20: Ja gut, das gibt ja die guten und die weniger guten Fetter, ne?
00:14:23: Genau, genau.
00:14:25: Und die Frauen sind am meisten so eh gut aufgestellt.
00:14:27: Also das ist wirklich aus Erfahrung, aus der Beratung war sie, die Frauen passen eh extrem im Fett auf, aber eben fast oft an den falschen Stellen.
00:14:37: Also der wird dann knascht, wo es geht, so wenn die Heißung attacken kann.
00:14:42: Der wird dann plötzlich nicht mehr nachdenkt, dass das Fett aus der Schokolade vielleicht zu Hause so besonders ist.
00:14:50: Und dann spart man beim Topfen nicht mehr dann den Morgentopfen.
00:14:54: Also das ist fast eine Augenauswischerei.
00:14:59: Ja, das
00:15:00: springt dann weniger.
00:15:02: Durch die Ernährung ist eine Säule Bewegung, ist eine zweite wichtige Säule.
00:15:08: Warum geht es denn da?
00:15:09: Geht es da um Ausdauer?
00:15:10: Geht es da um Kraft?
00:15:12: Muskelaufbau?
00:15:12: Warum geht es da?
00:15:14: Um alles eigentlich.
00:15:15: Also eine gute Mischung war halt gut.
00:15:17: Und da sage ich, schau immer dazu, man muss nicht gleich laufen.
00:15:20: Also ich muss nicht ein Lauftraining machen.
00:15:22: Viele Frauen glauben dann, sie müssen... gleich einmal fünf, sechs Kilometer laufen.
00:15:28: Wenn man nie ein Lauftraining gemacht hat, fängt man so gar nicht an.
00:15:31: Da geht man mal spazieren, schnelle Spaziergänge, flotte Spaziergänge, vielleicht auch mit den Stecken, Nordic Walking und dann vielleicht, wenn man Lust hat, dann kann man ein paar Passagen immer so eine Minute laufen, eine Minute gehen.
00:15:43: Das ist alles.
00:15:45: Herzkreislauftraining muss nicht ein Lauftraining sein, das irgendwo hin führen muss zu einem Marathon oder so.
00:15:52: Und das geht es gar nicht, sondern einfach diese Diese regelmäßige Bewegung, den Körper, ein paar Reize zu setzen, nämlich den Herz auch Reize zu setzen und den Herz-Greislauf-System.
00:16:04: Damit das trainiert wird, damit man fit und ausdauernd bleibt.
00:16:07: Und das zweite beim Ausdauer-Training oder halt beim Spazierengang Nordic Walken, Schwimmen, Laufen, Radfahren, das gehört ja alles dazu.
00:16:16: ist einfach die mentale Komponente.
00:16:18: Und da darf man wirklich nicht unterschätzen, man weiß, dass Bewegung zur Ausschüttung von Glückshormonen führt.
00:16:23: Stresshormone senkt, den Blutdruck senkt, wenn man einen hohen Blutdruck hat zum Beispiel.
00:16:29: Also alles nur positive, auch gegen Depressionen zum Beispiel.
00:16:33: So sagt man auch viel Bewegung an der frischen Natur.
00:16:36: Angstzustände, Schlafstörungen.
00:16:38: Also das hat alles der Ausdauerpart.
00:16:41: Und dann Krafttraining für Frauen in den Wechsel ja ein absolutes must-do.
00:16:48: Also das ist für mich wirklich kein nice to have oder Ja, das mache ich nur, wenn es mit Freiheit, sondern das ist was, das sollte fix im Kalender sein, weil und gerade bei die Frauen, die struggling, dass sie sagen, ich krieg immer mehr Bauch, ich krieg immer mehr Bauch.
00:17:03: Das ist natürlicherweise so und das ist bei den Männern ja auch so, wenn die Hormone abnehmen, verschiebt sich die Körperzusammensetzung.
00:17:11: Wir setzen mehr Fett am Bauch an und gleichzeitig verschwindet unsere Muskelmasse mit der Zeit.
00:17:17: Ob den dreißigsten Lebensjahr beginnt das schon, die Muskelmasse nimmt ab ungefähr ein Prozent im Jahr.
00:17:23: Das heißt man kann sich ausrechnen, wie viel man dann mit Fünfzig nach hat, wenn man nichts macht.
00:17:27: Und laufen und zumba und tanzen alles super cool für die Ausdauer, für die Freude, für die Lebensfreude auch.
00:17:38: Aber halt Muskelaufbau.
00:17:40: Das passiert doch halt
00:17:42: nicht.
00:17:43: Für die Stabilität dann später, wenn man so ein bisschen die Zukunft schaut.
00:17:47: Die Stabilität
00:17:48: auf jeden Fall.
00:17:49: Man würde mit den Sechsten auch noch einmal die Kölner stehen, Awe und Auffa, Genkinder oder die Enkelkinder in die Heischupfen.
00:17:57: Krafttraining ist auch für die osteoporose Vorbeugung sehr wichtig, weil man eben diese Reize hat, Sprünge zum Beispiel, Schnurspringen und so was, das sind ja auch so Dinge, die für die osteoporose wichtig sind.
00:18:09: Und das zweite ist eben auch die Muskelmasse, sei es unser Stoffwechselkraftwerk.
00:18:14: Das heißt also, je mehr Muskelmasse wir haben, desto mehr Kalorien und Energie verbrennen wir in Ruhe, im Ruhezustand.
00:18:23: Und natürlich, wenn ich Wenn ich dann weniger Muskelmaße habe, habe ich dementsprechend einen geringeren Grundumsatz.
00:18:29: Natürlich kann ich dann nicht mehr so viel essen.
00:18:31: Natürlich bin ich dann im Plus, also quasi im Kalorienüberschuss und nehme dann zu.
00:18:37: Und deswegen, das sollte der Ansporn sein, wenn es schon nicht die Gesundheit ist, dass ich sage, ich möchte einen Grundumsatz, da muss ich Muskeltraining machen.
00:18:46: Und die man der mentale Effekt ist, also für mich war das wirklich der absolute Game-Changer.
00:18:50: Man fühlt sich einfach stärker, selbstbewusster.
00:18:53: Kann ich nur unterstreiten, ja?
00:18:54: Ja,
00:18:55: und ich finde einfach, es ist kein Nice, du helf mir.
00:19:00: Aber jetzt gibt es ja viele Frauen, die auch schon vor den Wechseljahren oder zum Beginn der Wechseljahre sagen, wenn du meine Gelenke wehst und das Bewegen ist so mühsam, Knie, Hüfte, Schulter, jeder hat es irgendwo ein bisschen anders, und die dann sagen, boah, das Bewegung ist einfach so mühsam, sollen die sich trotzdem bewegen?
00:19:20: Ja, das ist natürlich mit den Füße-Terapeuten abgelehnt.
00:19:22: Also solche Sachen nie einfach wegschirmen und es gegeben hinnehmen, sondern einfach wirklich Unterstützung holen.
00:19:29: Da würde man halt von Füße-Terapeuten wahrscheinlich Unterstützung holen.
00:19:32: Oder mal anschauen, ob vielleicht die Gelenkschmerzen sogar selbst von der Hormonumstellung kommen, weil das kann auch sein.
00:19:38: Gelenksschmerzen, bei mir war das zum Beispiel in den Händen.
00:19:42: Also ich habe plötzlich... Gelenkschmerzen in den Händen kommt.
00:19:44: und wenn ich nicht gewusst hätte, aus den Büchern, aus der vielen Literatur, die ich gelesen habe, dass das ein wechselnder Symptom ist, hätte ich niemals mit meinen Gynäkologen drüber geredet.
00:19:54: Aber ich habe dann gesagt, Herr Doktor, ich habe jetzt plötzlich auch so diese Gelenkschmerzen.
00:19:58: Dann hat er gesagt, dann gehen wir ein bisschen ein Oestrogen dazu, bei der Oestrogel zum Schmieren.
00:20:05: Das heißt, das kann vom Oestrogenmangel kommen, Gelenkschmerzen.
00:20:09: Muss nicht sein, dass es immer natürlich das ist, aber ich finde, wenn man es halt weiß, dass es sein kann, dann kann man dementsprechend reagieren.
00:20:15: Weil es war nicht komplett in, ja, wenn ich da stehend gar nix war, ne?
00:20:20: Dass ich glaube, ob Gicht oder, weiß ich nicht,
00:20:23: Rheuma oder... Oder wenn ich dann gar nimmer bewege, weil es einfach mühsam wird, dann wird es nur nix mehr, ne?
00:20:27: Das ist ja dann, fangt ja dann so richtig verherrten an.
00:20:31: Die
00:20:32: haben wir schon
00:20:32: über ein paar Symptome gesprochen.
00:20:34: Du hast da Geschlafstörungen, was du selber erlebt massiv.
00:20:38: Gelenkschmerzen haben wir gerade gehabt.
00:20:40: Und Hitzewahlungen ist ja so der Klassiker.
00:20:43: Ich glaube, das weiß jeder.
00:20:44: Also diese Hitzeattacken, wo man sich am liebsten die Kleider vom Leib reißen möchte.
00:20:50: Was sind denn noch so andere, vielleicht auch ein bisschen weniger bekannte Symptome?
00:20:54: Und mir geht jetzt einfach ein bisschen darum, dass wir ein bisschen bewusster werden.
00:21:00: könnte noch alles da dazugehören und das nicht jetzt noch symptomatisch behandelt, sondern vielleicht dann auch noch weiter schauen kann.
00:21:12: Je nach Quelle spricht man von dreißig bis fünfzig Symptome, die den Wechseljahren zugeordnet werden.
00:21:18: Und natürlich sind da viele Symptome dabei, die... andere Ursachen auch haben Kinder als die Hormon-Umstellung.
00:21:23: Das müssen wir natürlich auch immer dazu sagen, weil selbst eine Depression, Depressionen sind zum Beispiel auch so ein Wechseljahr-Symptom.
00:21:30: Viele Frauen, um die fünfzig, kriegen plötzlich eine Depression, wo sie nie mit Depressionen zu tun gehabt haben, zum Beispiel.
00:21:37: Dann kann das schon ein Zeichen sein, dass es von den Hormonen kommt.
00:21:40: Erst aber nicht, dass jede Depression von der Hormonumstellung kommt.
00:21:44: Aber es kann was sein, womit man dann arbeiten kann.
00:21:47: Also alles diese psychischen Zustände, Angstzustände, Panikattacken.
00:21:51: Auch was sehr scharnbehaftet ist, wo Frauen dann oft erzählen, dass sie so Wutausbrüche bekommen.
00:21:58: Das ist oft in der Perimenopause, wo die Hormonum... ohne noch extrem schwanken.
00:22:01: Das Oestrogen schwankt da oft so.
00:22:03: Das einen Tag schießt es rauf.
00:22:05: Im nächsten Tag ist es im Kölner.
00:22:07: Das macht uns diese psychischen Symptome oft.
00:22:10: Das macht uns sehr emotional.
00:22:12: Genau.
00:22:13: Und dann zum Beispiel so Sachen wie Herzrasen.
00:22:17: Also wenn wir jetzt bei den körperlichen Symptomen wieder eher sind.
00:22:20: Herzrasen, Herzstolpern.
00:22:22: Das ist auch oft was was Frauen sehr oft erschreckt und man rennt dann gleich zum Kardiologen.
00:22:26: und was sie was alles und das kann aber auch der Hormon-Mantel sein.
00:22:31: Und das geht dann angeblich wieder vorüber, also je nach, in der Post-Minupause ändert sich das wieder.
00:22:39: Oder was folgt man dann?
00:22:40: Ein Brainfog zum Beispiel, auch ganz schlimm, das habe ich auch oft.
00:22:44: Brainfog sind quasi so Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, die wirklich massiv sein können.
00:22:51: und durch Stress noch mal ärger werden.
00:22:53: Das war ja eine eigene Erfahrung, da war sie immer okay, jetzt ein bisschen runter vom Gas, wenn das so schlimm ist.
00:22:58: Und dann ist das meistens besser.
00:23:00: Also im Urlaub voll sind wir wahrscheinlich dann nicht so auf, wie wenn man jetzt wirklich stressige Tage hat und dann plötzlich Wörter nicht mehr einfallen.
00:23:07: Namen von Leuten, mit denen man was sehr oft tun hat.
00:23:10: Das ist mir schon oft passiert, das ist sowas verpeinlich, wenn das passiert.
00:23:15: Oder bei einem Vortrag, da sind wichtige Wörter nicht einfallen.
00:23:18: Also das kann... von den Hormonen kommen.
00:23:22: Und was habe ich mir noch gedacht?
00:23:25: Was kommt mir noch erwähnen?
00:23:26: Ausfall war noch so was, was ich... Ausfall
00:23:29: genau ist zum Beispiel so was.
00:23:31: Da viele leiden
00:23:32: auch, gell?
00:23:32: Genau.
00:23:33: Oder was Frauen oft auch verschweigen und das ist eher dann schon in der Phase nach der Minopause, also quasi Postminopause.
00:23:42: Die Menopause ist also der Zeitpunkt, wo dann die Regel ausbleibt.
00:23:46: Als davor ist die Perimenopause und dann die Postmenopause, da haben die Eierstöcke die Funktion eingestellt.
00:23:53: Und zu der Zeit riecht dann oft auf Austrocknung der Schleimhäute.
00:23:57: Viele merken es auch an den Augen zum Beispiel.
00:24:00: Überhaupt an der Haut allgemein, dass sie trockener ist, das merke ich auch schon ein bisschen.
00:24:05: Und dann die Schleimhäute, die Vaginalschleimhaut.
00:24:09: trocknet aus.
00:24:10: Und das trauen sich viele Frauen einfach nicht ansprechen, dass plötzlich der Geschlechtsverkehr weh tut, zum Beispiel.
00:24:15: Oder dass sie vermehrt Blasenentzündungen kreieren, das ist auch oft, weil eben die Schleimerte ausdrucken.
00:24:21: Und da kann man aber was dagegen tun.
00:24:23: Da gibt es Gels dazu, wo man was dazu tun kann, aber viele sprechen es aus Scham nicht an.
00:24:30: Ja, das ganze Thema ist immer noch ein bisschen scham behaftet, gell?
00:24:33: Es wird eh schon besser.
00:24:35: Weil es hat auch ein sehr persönliches Thema ist und nicht jede Frau gleich erlebt.
00:24:39: Keine Frage, ja.
00:24:42: Du hast eingangs gesagt, das, was die Frauen am meisten stört, ist, dass viele beginnen, einen Bauch anzusetzen, den sie vorher in dieser Form nicht hatten.
00:24:53: Das heißt, was ist denn so das häufigste Thema, mit dem die Frauen zu dir kommen?
00:24:57: Ist es jetzt da um die Figur oder worum geht es?
00:24:59: Ja,
00:25:00: meistens schon.
00:25:03: auf den ersten Blick zumindest.
00:25:05: Und wenn man dann mehr ins Gespräch kommt, also es ist meistens eben, weil sie am Bauch zugenommen haben, sie nicht mehr gut fühlen im Körper, weil sie sagen, sie haben das Körpergefühl verloren, sie wollen sie wieder fitter fühlen.
00:25:17: Und dann, wenn man weiter spricht, hört man dann schon raus, okay, es gibt andere Beschwerden auch, viele haben zu kämpfen eben mit Schlafstörungen, mit Hitzerwallungen, das sind so die häufigsten.
00:25:32: Beschwerden, die auftreten, aber auch Verdauungsbeschwerden zum Beispiel ist auch sehr häufig.
00:25:36: Und ja, da merkt man dann schon, es steckt schon mehr dahinter als nur dieses Figurthema in Wirklichkeit.
00:25:44: Es geht eigentlich viel mehr ums Wohlfühlen.
00:25:47: Wohlfühlen im Körper, sich fit fühlen, wieder mehr Energie haben.
00:25:50: Mit dem kann man auch viele, dass sie sagen, ich habe kein Energie mehr.
00:25:54: Ich kann mir nicht mehr aufraffen.
00:25:55: Ich komme vor der Arbeit heim und komme nur mehr auf die Couch.
00:25:59: kann mich nicht mehr motivieren, irgendwas zu machen.
00:26:01: Also auch diese Energielosigkeit und der Schöpfung, das ist auch tatsächlich auch oft Thema.
00:26:07: Heißhunger zum Beispiel ist auch was, und das hängt dann eh immer mit dem Bauchfett zusammen, dass das mehr wird, weil hat viele Frauen und jetzt diese Heißhungerattacken leiden.
00:26:15: Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, wenn ich zu wenig Protein esse, also zu wenig Eiweiß esse, dann komm an die.
00:26:22: Wenn ich genug Protein zu mir nehme, dann... Hab ich die gar nicht.
00:26:26: Absolut
00:26:27: und das ist immer vor der Aha-Moment von allen Damen bei mir.
00:26:31: Die meisten Frauen einfach zu wenig Protein.
00:26:33: Eben aus dem Film dieser Diät schämen wir da aus, da weiß ich so nur mehr Gemüse und Salat.
00:26:40: Und ein Weckerl traurse Juaschefost.
00:26:42: kann ich mehr dazu essen.
00:26:44: Und dann lasst man das alles weglassen.
00:26:46: Und dann lasst man natürlich auch die Proteine
00:26:49: weg.
00:26:49: Beim meisten fangen die Frauen dann nicht an Tofu zu essen, Tempe zu essen, Sojabohnen und Hülsenfrüchte.
00:26:56: Weil man kann schon vegan auch den Protein bedarf decken.
00:27:01: Nur muss man halt dann auch drauf schauen.
00:27:02: Und wenn ich dann halt wirklich nur... nur Gemüse und ein bisschen Kohlenbrate ist, dann kommen die Heißhungerartakten natürlich.
00:27:09: Oder wenn ich mal ganze Mahlzeiten auslasse.
00:27:12: Die meisten Frauen, die jetzt, es gibt ganz viele Erstensessen, das erste mit dem dreizehn, vierzehn Uhr, habe ich immer wieder.
00:27:18: Und die haben dann innere Heißhungerartakten.
00:27:21: und dann kommt dieses Überessen am Abend, wo man dann nicht aufhören kann, wo man dann immer wieder zum Kühlschrank rennt.
00:27:27: Ja, oder dazwischen dann wirklich sich was Süßes holt, weil man das Gefühl hat, die Energie geht in den Keller.
00:27:32: oder auch jetzt war es, ne?
00:27:33: Ja,
00:27:33: ein Café und was ganz Süßes dazu.
00:27:37: Und da hat es da dann den Blutzucker natürlich auch offen.
00:27:39: Also Blutzucker spielt in dem Alter natürlich auch eine extrem große Rolle, damit man den konstant hält.
00:27:46: Weil wenn das immer diese Schwankungen sind, die Insulin-Sensitivität nimmt mit dem Alter zu.
00:27:51: Das heißt, das wird eigentlich dann immer schlimmer.
00:27:53: Das ist ein bisschen der Eufelskreis.
00:27:54: Also aus dem muss man aussteigen und das ist halt... mit ausgewogenen Mahlzeiten, die heute alle Nährstoffe enthalten, kann man da vorbeugen, dass es in dieser Heißhunger liegt.
00:28:05: Jetzt, wie man schon eingangs sagt, haben das Thema Wechseljahre gerade auch medial recht viel diskutiert, bzw.
00:28:12: in den sozialen Medien ist es ja, also zumindest kriege ich das mit sehr präsent.
00:28:18: Jetzt fordern wir Frauen in den letzten Jahrzehnten ja sehr stark Gleichberechtigung.
00:28:26: Wie siehst du das?
00:28:27: Schadet uns das jetzt, wenn wir da massiv über das Thema Wechseljahre reden, wenn wir das zu intensiv thematisieren, auch am Arbeitsplatz, so wie ich das jetzt gerade erlebe, wie das gerade passiert, oder nutzt uns das?
00:28:43: Wie siehst du das?
00:28:44: Ich verstehe zwar den Zwiespalt dahinter, aber ich glaube, ich bin eigentlich davon überzeugt, dass es uns nur nutzt.
00:28:50: Und zwar dann, wenn wir weniger von den Wechseljahren als Schwäche sprechen, sondern von der Realität.
00:28:58: Und die Realität ist heute mal, dass die weibliche Körper vom männlichen Körper unterscheidet.
00:29:04: Und meiner Meinung nach ist es so, dass, wenn wir von, wenn Gleichberechtigung heißt, dass wir verschweigen, dass wir eben unterschiedlich sind, gerade auch vom Körper her oder von unseren körperlichen Bedürfnissen her, dann ist das nicht gleichberechtigung.
00:29:23: Gleichberechtigung ist meiner Meinung nach, wenn wir darüber sprechen und vor allem auch die Frauen aufklären.
00:29:30: Dass es kein Tabuthema mehr ist, dass sich Frauen darüber sprechen, trauen, erstens mal sich selbst drum kümmern, dass sie besser geht oder sich Unterstützung dann eben auch holt.
00:29:42: Und das geht eben nur, wenn man das Wissen hat.
00:29:44: Wenn man das Wissen nicht hat und das in der Tabutzone irgendwo versumpert, dann würde ich nie anfangen, in die Selbstwirksamkeit zu kommen.
00:29:51: Und das ist so wichtig.
00:29:52: Gleichberechtigung ist Selbstbestimmung.
00:29:58: Da bin ich überzeugt davon.
00:30:01: Also nicht nur zu tun, als könnten wir es, sondern es wirklich auch machen.
00:30:05: Weil sonst, wie gesagt, mit den verschiedenen Symptomen, mit denen ja viele konfrontiert sind und auch beschwerden, dann trotzdem ... Vollgas im Job und Druck und auch glauben, wir müssen das jetzt genauso erfüllen wie vielleicht manche Männer im selben Alter.
00:30:25: Und da ist für mich so die Diskussion.
00:30:27: Ja, wahrscheinlich geht es primär darum, dass wir darauf schauen, dass wir leistungsfähig bleiben.
00:30:33: Das ist wahrscheinlich so das Thema.
00:30:35: Genau,
00:30:35: genau.
00:30:36: Und ich finde es halt, wenn man jetzt über den Arbeitsplatz spricht, es ist ganz normal heutzutage, dass wir über Gesundheitsthemen in der betrieblichen Gesundheitsförderung sprechen.
00:30:45: Lebergesundheit, Darmgesundheit.
00:30:47: Es werden Ernährungsvorträge angeboten, Beratungen, es werden Workshops für mentale Gesundheit angeboten, Bewegungsprogramme.
00:30:55: Und warum sollte man gerade in Zeiten das Gender Gap Diskussion, jetzt die Frauengesundheit ausblenden.
00:31:03: Also ich finde das gehört heute an, die betriebliche Gesundheitsförderung, damit man da aufklärt.
00:31:07: Nicht nur die Frauen, und die Frauen natürlich kommen in diese Vorträge, das war sich einfach als Erforderung, nein, neinzig Prozent Frauen, aber die Gänge dann auch mit einem Wissen aussehen.
00:31:18: Mit einem Wissen und mit einem Plan, was kann ich alles tun und wo kann ich mir Unterstützung holen?
00:31:23: Und das kann den Unternehmen nur helfen, weil aus Befragungen war es mal.
00:31:28: Und da gibt es den Minusupportbericht.
00:31:31: Das sind Befragungen von berufstätigen Frauen in den Wechseljahren.
00:31:36: Schweiz, Deutschland, Österreich ist das gemacht worden.
00:31:38: Und da hat jede, haben die Frauen angegeben, also das Außerkommen, jede vierte Frau in den Wechseljahren überlegt, ihren Job zu wechseln oder ganz aufzuhören und reduziert ihre Stunden.
00:31:52: Und das ist ein Schaden.
00:31:53: Ein Schaden für das Unternehmen.
00:31:55: bei Frauen in den Wechseljahren sind zwischen vierzig und sechzig.
00:31:58: Das sind Frauen mit langjähriger Berufserfahrung, mit einem aufgebauten Netzwerk, mit einem Kundenstamm, mit irrsinnig viel Erfahrung als Mentorinnen, die sie jüngeren Mitarbeiterinnen mitgeben können.
00:32:13: Und das sollten die Unternehmen nicht riskieren, indem sie das Thema komplett ignorieren, sondern halt professionell bringen.
00:32:18: Nicht als privates Detail-Thema, das ist eglor, sondern als Gesundheitsthema.
00:32:23: Und ich finde, das kann man sehr wohl in die Betriebe für Gesundheitsförderung einbinden und dann das Bewusstsein.
00:32:29: Das ist halt bei anderen Gesundheitsthemen genauso.
00:32:31: Wenn ich jetzt über Lebergesundheit sprich und ich sage, trinkt es weniger Alkohol, zum Beispiel, ist es ja auch dann die Verantwortung der Mitarbeiter, das umzusetzen.
00:32:44: Aber man bringt sie vielleicht in die Selbstwirksamkeit, dass sie die überlegen, oh mein Gott, ja, fuh, war Wahnsinn, ja, das tägliche, täglich zwar auch, aber vielleicht doch nicht so gescheit, oder so.
00:32:54: Und das ist halt bei den Lexlern genauso, wenn die Frauen, und ich weiß es ja, weil ich so viele positive Rückmeldungen bekomme, und E-Mails nach solchen Vorträgen von den Frauen, die sagen, wow, ich hätte mir nicht gedacht, dass ich mit fünfer Vierzig schon drin bin.
00:33:08: Du musst ja gleich mit meinen Gynäkologen reden und so.
00:33:11: Also um das geht's da.
00:33:13: Wissen ist Macht, soge immer.
00:33:15: Und wenn man das in die Unternehmen bringt, dann nutzt das auch den Unternehmen.
00:33:18: Weil dann erhält man wichtige Arbeitskräfte.
00:33:24: Und auch Führungskräfte.
00:33:28: Du sagst also... Betriebliche Gesundheitsförderung vor allem für Frauen jetzt, also gerade zu dem Thema Wechseljahre.
00:33:36: Jetzt haben ja Männer auch einen Hormonwechsel und durchaus ähnliche Beschwerden wie Frauen.
00:33:40: Mich aus meinem Umfeld zumindest weiß.
00:33:42: Das heißt, Schlafmangelgewicht, zunahme sind nur ein paar so Themen, auch Herzrhythmostörungen manchmal.
00:33:49: Warum einst du wird da drüber weniger gesprochen?
00:33:55: Gute Frage.
00:33:56: Gute Frage, würde ich sagen, ich denke mal, dass das wahrscheinlich genauso schambehaftet ist.
00:34:01: Wahrscheinlich ist es genau so schandbehaftet, dass Männer aufhangen, darüber zu reden, dass sie nicht einschlafen können.
00:34:09: Das ist ein
00:34:10: starker Geschlecht, stark sein muss.
00:34:11: Ja genau, dass es ein starker Geschlecht ist, dass die dann vielleicht nicht reden würden.
00:34:15: Man braucht nur über Erektile Dysfunktionen.
00:34:18: zum Reden auffangen.
00:34:19: Das ist natürlich auch noch nicht irgendwie angekommen, dass man über das normal redet.
00:34:24: Nicht ganz
00:34:25: gesellschaftsfähig, ja.
00:34:26: Vielleicht
00:34:27: war das auch mal was, wenn man jetzt auf diese Themen schaut, dass das normal wird, darüber zu reden.
00:34:33: Einmal im Freundeskreis zumindestens auffangt.
00:34:35: Also das sind ja, glaube ich, dann auch Ärger die Männer, dass die das dann gar nicht ansprechen.
00:34:41: Also das stimmt schon.
00:34:42: Das ist natürlich auch was, was wahrscheinlich nicht die Männer genauso betrifft.
00:34:48: Aber da fokussst du auf die Frauen gelegen?
00:34:49: Ja,
00:34:49: aber der freiliche Schwäche.
00:34:51: Ja,
00:34:52: genau.
00:34:52: Aber der Fokus momentan auf die Frauen gerichtet ist, weil die Frauen jetzt beginnen mehr darüber zu sprechen.
00:34:57: War ja vor ein paar Jahren auch noch nicht so.
00:34:59: Genau, und vielleicht ist das der Anstoß für die Männer auch ein bisschen offener zu werden.
00:35:04: Vielleicht ist das dann der nächste Schritt, kann ja sein.
00:35:07: Dematisieren.
00:35:11: Wenn man jetzt zu dir kommt, als eine Frau, die sagt, würde erschöpft, komische Schmerzen in den Gelenken.
00:35:21: Irgendwie möchte ich mich wieder wohler fühlen.
00:35:23: Ich merke auch so, es bildet sich so ein kleiner Schwimmreifen um die Mitte.
00:35:27: Ich möchte mich wieder wohler fühlen.
00:35:29: Wie kann man sich so als eine Begleitung von dir vorstellen, wie läuft so was?
00:35:33: Ja, wir schauen uns immer ganz gemeinsam, also gemeinsam mal den ganzen Alltagsablauf an.
00:35:39: Also ein ganzen Lebensstil.
00:35:41: Wie schaut es aus?
00:35:42: Wie viele Stunden arbeitet die Frau?
00:35:46: Wie viel ist sie unterwegs?
00:35:47: Ich habe auch viele Frauen, die ebenführungskräfte sind, die vielleicht auch unterwegs sind.
00:35:51: Immer wieder im Ausland und so weiter.
00:35:53: Also Berufsreisen machen.
00:35:57: Oder im Selbstständige.
00:35:58: Und beim Selbstständigen ist uns das Problem.
00:36:00: Selbstständige arbeiten halt wirklich oft selbstunständig.
00:36:05: Das ist nicht nur so ein Kischee.
00:36:07: Und da schauen wir uns einmal den ganzen Lebenstil an.
00:36:11: Und dann ist es einmal so diese Arbeit, was bist du bereit, auch zu investieren.
00:36:18: Also jetzt nicht finanziell, sondern an deiner Zeit, damit du dich mit dir beschäftigst.
00:36:24: Weil es ist natürlich, diese Beschäftigung mit einem Server ist ein Teil dieses Prozesses, weil es nutzt nichts.
00:36:32: Und das sprich ich wirklich aus Erfahrung auch von meinem Job damals in dieser Abnehmzentrum.
00:36:38: Es ist nichts, wenn du einen Diätplan hast, wenn du ihn dann nur zwei, drei Wochen machst.
00:36:45: Du kommst dann sofort wieder zurück ins alte Schema.
00:36:47: Also das müssen kleine Schritte sein.
00:36:50: Also das ist
00:36:50: eine Entscheidung einfach.
00:36:52: Genau,
00:36:52: eine bewusste Entscheidung, einen Schritt einmal zu gehen.
00:36:57: Das ist bei mir immer so wichtig, dass wir Schritt für Schritt machen.
00:37:01: Dass wir uns zum Beispiel bei der Ernährung anschauen.
00:37:03: Da schreiben dann die meine Klientinnen dann eine Woche mit, ganz genau, was sie essen, wann sie essen, was sie essen, was sie trinken, wann sie Sport machen und so weiter.
00:37:12: Da schauen wir sie dann gemeinsam an und dann schauen wir, okay, wo können wir die ersten Schritte setzen?
00:37:17: Vielleicht einmal Frühstücken zum Beispiel.
00:37:20: Das ist bei vielen Frauen Frühstücken oder mehr Wasser trinken.
00:37:25: Also das sind meistens so mini Sachen, mit denen wir anfangen und die aber einen sehr großen Effekt haben.
00:37:30: haben.
00:37:31: Und dann eben so Dinge wie, wo kann man die Bewegung hineinbringen?
00:37:35: Was gibt es so in der Nähe bei dir?
00:37:36: Was willst du machen oder willst du eher zu Hause?
00:37:38: Und dass man doch individuell schaut, was passt für dich?
00:37:41: Es gibt keine one fit all, one fit all Lösung.
00:37:48: Also das muss ja individuell gestaltet sein und je individueller, desto mehr funktioniert es dann nämlich auch.
00:37:55: Und da gibt es oft aha Momente, so aha nur.
00:37:59: Das ist auch jetzt easy eigentlich mehr, sagen dann viele, jetzt easy mehr und ich habe jetzt trotzdem abgenommen.
00:38:07: Und das ist so diese Erkenntnis, dass es meistens ja nicht an den Hauptmahlzeiten liegt.
00:38:12: Sondern das, was man zwischendurch die ganze Zeit irgendwie noscht.
00:38:16: Oder am Abend dann beim Fernsehen, weil der Heiß um mir dann kommt, weil der Körper sich halt das holt, was man ganzen Tag nicht gekriegt hat.
00:38:23: Ich geh' in den Zucker und die Kuh und werde dann am Abend rein schmeißen, also das ist dann...
00:38:27: Genau.
00:38:28: Emotionales Essen ist zum Beispiel ein Thema.
00:38:31: Emotionales Essen kommt so viel vor bei den Frauen.
00:38:35: Wenn man viel Stress hat am Abend, das muss jetzt nicht mehr eine Depression sein.
00:38:41: Wenn man jetzt emotionales Essen hat, denkt man sich vielleicht so, Binge, Ideen, Depression oder was.
00:38:46: Das ist oft einfach nur dieses, vor, jetzt folgt alles, oh, jetzt haben wir auf die Couch und jetzt haben wir das verdient.
00:38:52: Das ist gemütlich und jetzt kann Donat nehmen,
00:38:55: zwar Apparol, Spritzer.
00:38:57: Und das macht es dann aber aus.
00:38:58: Das ist das, das ist das, was es dann ausmacht.
00:39:01: Und nicht, ob ich jetzt da ein Pizzestück mit ein Salat gießen habe oder nur ein Salat oder so.
00:39:07: Also die sind meistens so, meistens sind es nicht die Hauptmalzeiten, die das Problem sind.
00:39:17: Was waren so dein größter Ah-ha-Moment in der Begleitung von Frauen?
00:39:21: Glaubst du da sowas?
00:39:23: Puh, das ist der größte Ah-ha-Moment.
00:39:25: Na ja.
00:39:27: Ich würde schon sagen, du hast ja gesagt, du hast das Gefühl, es wird eh schon so viel geredet über die Wechseljahre.
00:39:33: Wahrscheinlich, weil es halt auch in einer gewissen Bubble unterwegs ist und das habe ich auch gemerkt, ich habe auch das Gefühl, es wird UR viel geredet darüber.
00:39:41: Und sowohl in meinem Netzwerk als auch in Social Media zum Beispiel.
00:39:49: Das ist halt einfach der Algorithmus, spielt dann das natürlich auch so.
00:39:54: Aber wenn dann Frauen zu mir kommen und selbst in Bekannten und Freundeskreis merke oft, dass Frauen so quasi komplett entsetzt sind, man ist so unverblümt darüber redet.
00:40:07: Man ist so richtig locker drauf losredet und sagt, was ich gerade alles habe, was mir angeht oder dass sie nicht geschlafen haben.
00:40:15: Also das Thema ist noch immer in der Buu.
00:40:17: und was ich merk ist, Aber meine Gentinnen dann, die sind dann auch oft so, aha, okay, bin schon die Wechseljahre und schenieren sie dann ein bisschen.
00:40:27: Also dieses Stammgefühl taucht auf und das vergeht aber, wenn man ihnen Wissen an die Hand gibt.
00:40:35: All meiner zeigt, okay, das verändert sich jetzt gerade in einem Körper und das sind massive Veränderungen und das kannst du tun.
00:40:44: Das kannst du tun, ernährungsmäßig, das kannst du bewegungsmäßig machen.
00:40:48: Die und die Nahrungsergänzungen gibt es, die pflanzliche Mittel.
00:40:51: Da schaut man auch, die und die Werte kannst du im Blutbild bestimmen lassen.
00:40:55: Wenn man sie da friert und unterstützt, dann ist auch die Scham weg.
00:41:01: Dann fangen wir es auch mit einem Partner darüber zu reden.
00:41:04: Was ich wirklich jeder Frau ans Herz legen würde, mit Partner zu legen, gerade wenn man Beschwerden hat.
00:41:08: Wenn ich jetzt dort durchspazierend EOS wie immer ist, brauche ich nicht viel Reden mit Partner.
00:41:13: Aber natürlich, wenn ich Beschwerden habe, das auch zu kommunizieren, gerade die psychischen Komponenten zum Beispiel.
00:41:19: Und auch mit Freundenen drüber reden und auch am Arbeitsplatz.
00:41:22: Ich habe zum Beispiel in einem großen österreichischen Unternehmen, wo wirklich sehr, sehr viele Frauen arbeiten, habe ich zwei Workshops gemacht.
00:41:29: Eins war über den weiblichen Zyklus und das zweite war über die Wechseljahre.
00:41:33: Bestens besucht, also da waren zwischen sechzig und achtzig Teilnehmerinnen dabei online.
00:41:39: Und da hat man dann die H.A.
00:41:40: Managerin gesagt, ein paar Wochen später haben wir telefoniert und dann sagt sie, wow, das ist so cool, es wird so im Büro viel mehr geredet drüber.
00:41:49: So quasi ma und morgen habe ich die Regel und vielleicht geht ein bisschen das Sprüche haben oder... Also auch so von der Arbeitseinteilung her, das heißt man, schon war es okay, weil viele Frauen zum Beispiel... Beobachten die in Zyklus gar nicht, die wissen gar nicht wann das nächste mal die Regelgrillen sind.
00:42:07: Und dieses Wissen ist ja so viel Macht schon.
00:42:09: Da kann man dann denken, okay, vielleicht nehmen wir dann ein Homeoffice-Tor, wenn ich das ein bisschen plan vorher her, oder so, also man kann das schon ein bisschen glieren und die Leistungsfähigkeit dann gut erhalten.
00:42:20: Weil grad das Menstruationsthema ist ein großes.
00:42:23: Und da weiß man zum Beispiel, ah, wenn man sich da ein, zwei Tage... bisschen außen nimmt.
00:42:27: Das heißt ja nicht, dass man gleich daheim bleiben muss, aber zumindest vielleicht nicht dann noch auf Abendveranstaltung geht oder so, wenn es nicht sein muss.
00:42:34: Sondern heim geht für die Arbeit vielleicht ein bisschen früher, ist normal, sie ein bisschen ruhig und gut nähert, dann ist die Energie über den ganzen Zykler auch ganz andere als wenn ich die zwei Tage, wo die stärkste Blutung ist, komplett durchhasseln.
00:42:48: Das weiß man einfach, das kann man an sich selbst ja auch beobachten.
00:42:51: Und mit diesen so wichtigen Bausteine, wenn man die weiß, hat man auch wirklich viel mehr Selbstwirksamkeit.
00:43:00: Ich glaube, es geht noch ein bisschen darum, das zu entkoppeln von, zumindest Glaubenssätzen, die mir auch unterkommen, wenn ich mit Frauen arbeite, nämlich dass wir stark sein müssen und leistungsfähig und immer funktionieren und das zu entkoppeln.
00:43:14: dass der Zügel uns halt unterschiedliche Phasen beschert, in denen wir manchmal wirklich super leistungsfähig sind und in anderen, wo man vielleicht so wie du sagst, ein, zwei Tage hat, wo es ganz gut ist einen Schritt zurückzuschalten, aber das nicht sofort etwas mit Schwachsein zu tun hat.
00:43:33: Ich glaube, das ist zumindest für mich so ein Thema, dass man das entkoppelt davon.
00:43:38: Ja, total, dass wir lernen, dass
00:43:40: wir immer funktionieren müssen.
00:43:42: Ja, genau, genau.
00:43:44: Finde es atoxisch, diese Annahme.
00:43:46: Und weil das ist so Güte für die Männer genauso, die müssen ja nicht immer funktionieren.
00:43:50: Aber das ist ja in unserer Leistungsgesellschaft, wird das so erwartet.
00:43:54: Und ich finde es gerade als Führungskraft, das weibliche Führungskraft, irrsinnig, empowernd.
00:44:01: Wenn man das ein bisschen so vermittelt, dieses Zyklusbewusstsein, wenn man vielleicht das sogar bespricht mit seinen Mitarbeiterinnen und Säugern, wie schaut es da aus?
00:44:11: Zum Beispiel, wenn man was jetzt schedulet, wollte man sagen, wir sind der Tatjus-Tatji-Wart.
00:44:18: Eine Terminwahl vereinbart.
00:44:21: Zum Beispiel, wenn man sagt, wo könnte man das Event planen?
00:44:24: Und wo du deine Kinowot hälst, zum Beispiel jetzt mit einer Mitarbeiterin oder du einen Vortrag hälst.
00:44:30: Und dann sagst du, das ist ein guter Zeitpunkt für dich.
00:44:32: Und dann kann du z.B.
00:44:33: mit dem Zykluskalender schauen und sagen, oh mein Gott, das ist ein Zwar-Tag vor der Regel.
00:44:38: Wir können es jeden Tag später machen, wenn wir sie schon aussuchen.
00:44:42: Natürlich kann man nicht immer alles beeinflussen bei den Terminen her.
00:44:45: Aber wenn es geht, finde ich, gerade bei den Selbstständigen sage ich z.B.
00:44:48: auch immer die Legzeichen.
00:44:52: Die Tutus eher so in die erste Zyklus-Hälfte.
00:44:55: Also quasi nach der Regel ist man ja im Leistungsfähigsten.
00:44:59: Da steigt ja so die Energiekurve, das gespürt man die meisten.
00:45:03: Und da hat man das Gefühl, man kann die Tutuliste so einfach so zack, zack, zack, zack.
00:45:07: Mir geht es zumindest so.
00:45:09: Oder ist immer so gegangen.
00:45:11: Und so später dann, wenn man so Richtung... Die Situation hier kommt, da ist es eher so die kreative Phase.
00:45:18: Also da sieht man sich nicht mehr so viel ein, wo man nur fokussiert sein muss, sondern vielleicht eher auch so kreativere Sachen.
00:45:25: Wie
00:45:27: ich schon eingangs gesagt habe, sind viele meiner Hörerinnen ja durchaus auch noch jünger und fühlen sich ja vielleicht jetzt nicht, noch nicht, zur Wechseljahre-Zielgruppe zugehörig.
00:45:37: Mit dem Wissen, das ich heute habe über dieses Thema, würde ich sagen, es ist aber durchaus auch schon für junge Frauen wichtig, ein bisschen darüber Bescheid zu wissen.
00:45:46: Gibt es etwas, was man präventiv tun kann oder was Frau präventiv tun kann, um sich auch schon in jüngeren Jahren, thirty-five plus, auf diese Zeit vorzubereiten, von der man ja nie weiß, wann es dann wirklich hieß, weil das sehr individuell, die einen haben das mit der Ende, mit der Ende vierzig, dass die Mestration ausbleibt, die anderen haben das mit mit der Ende fünfzig, also es ist ja da ein langer Zeitraum, jetzt geht es.
00:46:10: Ja,
00:46:10: und da die Päriminopause fängt unterschiedlich an, bei manchen Fangen die Hormonveränderungen erst drei.
00:46:16: vor dem Ausbleiben an und beim Auchen schon zehn Jahre vorher.
00:46:20: Also was kann man jetzt so ab fünf und dreißig präventiv machen?
00:46:24: Also zum ersten Detail-Motion beobachtet es euren Zyklus.
00:46:27: Ich finde das ist ein sehr gutes Instrument.
00:46:29: Da gibt es die ganzen Zyklus-Tracker, die man so app-Avaloner kaufe, wo man dann auch schon so Symptome, weil wenn man merkt, man hat irgendwelche Symptome, dass man die eindrückt einmal, dass man sagt, okay, wann dreht das auf?
00:46:41: Und da kennt man dann schon oft, okay, vor der Regel meistens, okay, das ist normal oder das ist nicht mehr normal, das kann man dann auch mal besprechen.
00:46:48: Und das zweite natürlich, Ernährung, Bewegung und mentale Balance, sag ich immer, also, dass man sich heulwegs gesund ernährt, dass man so möglich, so naturbelassen wie möglich eben ist, nicht so viel.
00:47:02: hochverarbeitete Produkte, nicht so viel Zucker, aber in Alkohol auch aufpasst.
00:47:08: Also das ist ja auch immer, das ist auch fast ein Tabuthema der Alkohol, weil gerade bei die Frauen, die trinken halt bei den Männern natürlich sowieso, aber halt auch bei so Frauen, die viel unterwegs sind, da gibt es dann halt am Abend dann ein Sektempfang und dann gibt es halt dann noch ein Apparalspritzer und dann vielleicht ein Chintonic so als Absacker und so.
00:47:27: Also das ist alles nicht zu verheimlosen.
00:47:31: und auf das dass man wirklich früh genug in den Augen merkt, dass man das ein bisschen reduziert, dass man sagt, okay, vielleicht nur im Wochenende und man kann das schon einmal ablehnen und sagen, ich nehme da so einen alkoholfreien Cocktail vielleicht diesmal oder so.
00:47:46: Also das Alkohol Thema, das liegt mir sehr am Herzen zum Beispiel, dass man das schon jünger, dass man das schon ein bisschen anfängt.
00:47:54: zu reduzieren, Bewegung macht, Bewegung, die ein Spaß macht, Bewegungsform finden, ein Sport finden, der ein Spaß macht und das durchziehen.
00:48:03: Das ist auch so wichtig, weil es geht echt nicht nur um die gesunde, sondern auch um die mentale Balance.
00:48:09: Und mental heute auch vielleicht ein bisschen Grenzen setzen, ein bisschen für sich einstehen.
00:48:14: Sowohl am Arbeitsplatz, als auch im privaten Umfeld, dass man es ein bisschen abgrenzt von Menschen, die an einem nur Energie rauben, zum Beispiel.
00:48:22: Es gibt so Freunde, die rauben einen Erfolg, das ist man jedes Mal, wenn man mit den Samen irgendwie erschöpft.
00:48:28: Das ist auch so was, was ich in den Wechselern gelernt habe, mit um mehr abzugrenzen.
00:48:33: Vielleicht manche Freundschaften ein bisschen auszufilgen, weil es einem... kann nutzen, oder wie nutzen ist ein blödes Wort, einfach nur ein Energie entziehen und nichts druckkommt zum Beispiel.
00:48:43: Also ich finde das darf man halt auch ein bisschen machen und das ist das Positive an den Wechseljahren, dass man irgendwie mehr so ein bisschen mehr Wurstigkeitsgefühl vielleicht erkriegt.
00:48:54: Das habe ich auch mal gelesen, dass es mit einem Oestrogenmangel zusammenhängen kann, dass wenn das Oestrogen ist so dieses Fürsorgehormon, wo man auch so Deswegen, beim Einsprung zum Beispiel herum, ist das Oestrogen am höchsten vom Level her.
00:49:09: Und da hat man manchmal den Drang, mit dem Partner was zu machen oder eben den Kindern, was schönes herzurichten oder mehr so, wie sie sagen.
00:49:22: Ja, diese Bindungsthemen.
00:49:25: Ja, diese
00:49:25: Liebe zu schenken.
00:49:26: Genau, diese Bindung.
00:49:28: Und so, das macht das Oestrogen.
00:49:29: Und da habe ich eben auch schon gelesen, wenn das Oestrogen dann wegfeuert, dann hat man das nicht mehr so.
00:49:34: Und das ist ja auch von der Natur gewollt, weil die Kinder sind am meisten schon ein Alter mit siebzehn, achtzehn, neinzehn, wo es dann aus
00:49:40: ist.
00:49:40: Und das ist
00:49:41: dann eh gut, wenn man loslassen kann.
00:49:43: Und das ist eben alles von der Natur geplant.
00:49:46: Und da kommt dann eben die Zeit, wo man sich selber wieder richtig ernehmt.
00:49:50: Und ich merke das für mich zum Beispiel auch, dass man immer wurschtiger wird oder immer egaler was andere von mir sagen oder was andere jetzt für den halten, was ich mache oder so.
00:49:59: Sondern man macht einfach so Dinge.
00:50:02: und bleibt natürlich empathisch.
00:50:03: und das heißt nicht, dass man irgendwie einen Schaden will, aber dass man nicht mehr so viel, wie sagt man, dieses People-Pleasing macht, sondern ein bisschen mehr auf sich anschaut.
00:50:14: Auf sich schaut.
00:50:16: Ja, meine letzte Frage an alle meine Gäste, sieh mal was sind so deine drei Tipps für Liederinnen, in dem Fall jetzt idealerweise für jedes Alter, jetzt haben wir eh schon ganz viel gehört.
00:50:25: Ich habe
00:50:26: noch mal so richtig nur drei Punkte zusammengefasst in der Nutshell.
00:50:30: Was sind deine drei, nennen wir es, Gesundheitstipps?
00:50:37: Den Körper nicht zu bekämpfen.
00:50:39: Also das ist einmal so.
00:50:40: das eine, was ich vor allem den Frauen an die Hand gebe, weil ich glaube die Männer sind auch besser darin.
00:50:48: Wenn man was merkt, was dann stört, ob das jetzt die Figur ist, ob der Bauchgröße wird, ob man irgendwelche Beschwerden hat, fangt es nicht an nach schnellen Lösungen in Form von radikalen Dingen zu greifen.
00:51:02: Also keine radikalen Diäten, das macht den Körper Stress, keine radikalen Lösungen suchen, sondern fangt es auch ein bisschen mehr hinein zu spüren, euch mehr Zeit für euch und für einen Körper zu nehmen.
00:51:13: Sei es die Ernährung ein bisschen umzustellen.
00:51:16: Sei es, es können nur so Kleinigkeiten sagen, was wir heute schon damals erwähnt haben.
00:51:21: Oder eben ein bisschen mehr Zeit für Bewegung schaffen, Grenzen setzen.
00:51:25: Also, ich würde sagen, das ist das Wichtigste.
00:51:28: Und da einen Hinblick auch auf den Zyklus ein bisschen zu informieren, also ein bisschen so lesen, Bücher über die Wechseljahre zu lesen oder auch über diese Zeit.
00:51:38: In-between nennt es zum Beispiel die Dr.
00:51:40: Judith Bildahl, eine sehr gute Gynäkologin, die Expertin für die Wechseljahre ist.
00:51:45: Und die hat ein Buch zum Beispiel geschrieben für diese In-between Frauen, die zwar die noch nicht ganz in die Wechseljahre sind, aber auch nicht mehr so ganz, also so zwischen dreißig und vierzig sind zum Beispiel.
00:51:58: Also das Buch ist super, das heißt das Hormonkarussell zum Beispiel, dass man sie ein bisschen einliest und sie ein bisschen selbst... besser mehr mit seiner Weiblichkeit beschäftigt.
00:52:07: Das heißt, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eigentlich ein Zeichen von Stärke, wenn man es hier ein bisschen mit ihm befasst.
00:52:14: Das ist ein schönes Schlusswort.
00:52:15: Vielen Dank, liebe Carmen, dass du da warst und mit mir heute dieses sehr zeitgeistige Thema besprochen hast und ich hoffe, dass für meine Hörerinnen das eine oder andere neue dabei war.
00:52:27: Danke vielmals für die Einladung.
00:52:29: Hat sehr viel Spaß gemacht.
00:52:46: Manchmal läuft es in der Führungsarbeit einfach nicht ganz rund, oder?
00:52:50: Wenn das bei dir auch gerade so ist und dich etwas beschäftigt, dann lass uns einfach kurz reden.
00:52:55: Ganz entspannt und ganz ohne Verpflichtung.
00:52:57: Du kannst dir auch ein kostenfreies, fünfzehn Minuten Gespräch auf www.die-prilante-literin.com buchen und dann schauen wir mal, was ich tun kann für dich.
00:53:07: Ich freue mich jedenfalls, dich kennenzulernen.